Was macht man eigentlich wenn man nichts mehr machen will?
Posted by rekless | Filed under Allgemein
Das Leben spielt manchmal ein recht witziges Spiel. Es bietet Möglichkeiten die man nicht ergreifen möchte, es aber aus Mangel an Alternativen trotzdem tut. Manchmal bereut man die Entscheidung und manchmal war es die beste ever.
Ich wollte nie Sozialpädagoge werden sondern eher in die Wissenschaft oder in das weite Feld der Psychologie. Tja und was mach ich jetzt? Mucke und Sozialpädagogik. Das kennt wohl jeder. Das Leben ist wie Uno spielen, weil du einfach mit den Karten spielen musst die du auf der Hand hast. Das Leben ist kein Pokern weil es nicht um Geld geht und Uno passt auch besser weil es witziger ist. Das Leben ist auch kein Schafkopfen, da das Leben nicht durch und durch bayrisch ist….auch wenn das natürlich manchmal wünschenswert wäre.
Was aber passiert wenn man eben nicht mehr mag. Man kann ja nicht aussteigen und sagen …”Ja ich geh jetzt mal raus und spiel nachher weiter”…Oder geht es doch? Kann man wenn man keinen Bock mehr auf Lebens-Uno hat eine Auszeit nehmen? Natürlich. Denn letztendlich ist aufgeschoben nicht aufgehoben. Wenn es gerade nicht weitergeht und man keine Kraft hat den Weg weiterzugehen, bzw das Blatt zu spielen, das auf der Hand liegt, dann ist es tatsächlich Zeit für eine Auszeit. Eine kurze Pinkelpause oder eine kleine Brotzeit (womit wir wieder bei der bavarisierung des Lebens an sich wären) macht den weiteren Weg leichter.
Deshalb sollte man die Momente in denen es im Leben grad nicht weitergeht manchmal als Zeit für eine Pause nutzen. Manchmal ist dies aber genau der falsche weg und alles zeiht an einem vorbei während man sich nichts zutraut….mmhh was is hier denn eigentlich gerade passiert? Ich wollte eigentlich nur einen kurzen Eintrag darüber schreiben, dass ich im Moment keinen Bock hab auf nichts und dann wird daraus ein halbesoterischer-Lebensweisheits-Blogeintrag. Eieiei. Und am Ende merkt man, dass es so einfach nicht ist. Was bleibt hängen?
Das Leben is wie Uno spielen..
auf gehts : Gib Karten!
Guten Morgen mit gutem Sound…cheesy aber gut
Posted by rekless | Filed under Allgemein
Ich hab gestern im Halbschlaf nach der Arbeit diesen Song zum ersten Mal gehört. Ich war nie Steve Vai Fan weil mir dieses Glam-Gitarren-Mozart-Malmsteen-Dingens irgendwie nie so richtig getaugt hat. Aber nichtsdestotrotz. Ist das ein Hammer Song. Ja und den wollt ich einfach niemandem vorenthalten. Ich muss zugeben wenn man ihn Morgens hört, hat er nicht die gleiche Wirkung wie Nachts aber egal. Vui Spass
Steve Vai – Tender surrender von Prometeo_Project_1986
Back on the Map
Posted by rekless | Filed under Allgemein
Halli Hallo Netzwelt,
nach ewiger Abstinenz auf meinem eigenen Blog bin ich nun wieder zurück…aaaaah die Menge tobt…danke ihr drei
Die letzten Monate waren reine Facebook Monate. Ich will damit sagen, dass alle Aktualisierungen, Meldungen und sonstiger Quatsch den ich von mir gebe nur auf Facebook gepostet wurden und eben nicht hier auf diesem wunderschönen Blog, der sich doch so viel mehr anbietet.
In dieser letzten Zeit hab ich doch einiges festgestellt was meinen Internet-Habitus betrifft. Facebook ist so ziemlich “der Ring sie alle zu binden” geworden. Ich kommuniziere mit Kumpels, versuche meine “Page” zu promoten indem ich viel poste und bin viel zu oft online. Was am Anfang noch witzig war ist jetzt tatsächlich, wenn man es genauer unter die Lupe nimmt, schwierig. Es ist cool wenn Leute auf die Rekless Page aufmerksam geworden sind und sich nach Auftritten gemeldet haben etc. Als ich letztens aber auf Kurzurlaub war, hab ich gemerkt, dass auch die Interessierten nur dann aufmerksam werden wenn ständig etwas passiert. Wenn man also will, dass eine Page Aufmerksamkeit erlangt, so muss man ständig Traffic aufrecht erhalten und eben Futter in Form von kleinen Bildern, Texten oder Youtube-Links bringen. Alles am besten so viral wie möglich. Bei einer Künstler Seite ist das ja irgendwie auch normal und ok, da es sich ja auch irgendwie um ein business handelt. Was ich aber dadurch gemerkt hab is, dass man auch bei völliger Luftleere im eigenen Hirnkästchen versucht irgendwas zu posten was denn dann bitte möglichst viele “liken”. Die Weltherrschaft via Like-Button…..wird nicht funktionieren.
Weil ich nun keine Sinnentleerten Fragen wie “Was habt ihr denn heute gegessen?”, oder “Was ist euer Lieblings Hip Hop Album?” stellen will nur um Feedback zu erhalten, hab ich mich wieder zurück auf diesen Blog verzogen. Es ist wie eine kleine Kaschemme wo man sich kennt und auch mal ohne Cash in der Tasche ein Bier bekommt.
Das soll in keinster Weise bedeuten, dass ich hier jetzt irgendwie sinnvollere Geschichten schreibe oder wichtigeres erzähle, aber es ist doch schöner, Gedanken ausformulieren zu können (Rechtschreibfehler inklusive) als nur diese knappen Futterbrocken zu streuen.
So nun aber zum eigentlichen Dingens. Eeeendlich sind wir fertig. Wir, dass sind die Jungs von Team Makasi und fertig ist nun endlich auch das Album. Release Termin wird aber erst kommuniziert wenn das “Rundherum” steht.
Gut das war eine wichtige Information, aber nun zu den wirklich wichtigen Dingen. Ich dreh durch wenn ich versuche Patches an meine Jeansjacke zu nähen. Es mag daran liegen, dass ich nie wirklich dem Zauber des Nähhandwerks erlegen bin, geschweige denn es selbst versucht hätte. Nein moment dunkel erinnere ich mich an Häkelnadeln und Topflappen….moment nach der Schule wurden die Häkelnadeln Ninjawaffen und das Wohnzimmer zum Dojo..”Bua des is doch gfährlich. Dua die Noddln weg!”..Häkelnadeln weg…Näh- und Häkelkarriere beendet. Sonst wäre ich vielleicht Ninjahäkler heute. Egal. Ich müh und müh mich also ab drei bescheuerte Patches anzunähen, die ich seit Jahren mit mir rumschleppe. Die Patches haben schon drei Umzüge mitgemacht und wurden nie angenäht. Als ich krank war hatte ich dann den fiebrigen Einfall : “Jetzt ist es soweit. Die Zeit für die Patches ist gekommen.” Taumelnd begab ich mich auf die Suche nach Nadel und Faden. Hätte mich jemand gesehen wäre eine Junkie-Assoziation absolut verständlich gewesen. In ausgebeulten Jogginghosen taumelt ein fertiger schwarzer durch die Wohnung und grummelt ” Wo is diese Scheissnadel?..ääähh..booaah….Scheisse…Nadel…”. War aber keiner da, was gut war. Mit einem Flugzeug-Nähset aus Nadel und drei Fäden hab ich also versucht den ersten Pantera Aufnäher auf die Jeansjacke zu bringen. Und um es kurz zu machen: Ja es hat geklappt und nein es hält nicht gut und sieht scheisse aus weil man im Fieber anscheinend keinerlei Symetriegespür hat. Für die anderen beiden Patches hat der gebrochene Elan dann wirklich nicht mehr gereicht.
Die beiden müssen sich dann jetzt schonmal auf die nächsten Umzüge einstellen.
Peace
Rek


