Motel Hell
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So jetzt sind wir wiieder zurück aus der Hauptstadt der Cote d’Ivoire die da Yamsoukro heisst. Kleine Story für die Interessierten:
Yamsoukro war das Heimatdorf des ersten Präsidenten der Cote d’Ivoire Félix Houphouët-Boigny. Der hatte von 1960 bis zu seinem Tod 1993 alle Fäden in seiner Hand. Am Anfang lief auch alles super und er wollte sich nicht unabhängig von Frankreich machen was für den Handel und das Wirtschaftswachstum auf jeden Fall gut war. Bis zu dem Zeitpunkt als die Hauptexportgüter Kakao und Kaffee superbillig auf dem Weltmarkt wurden. Ab da gings bergab. Aber ich wollt ja zu seinem Dorf was erzählen. Er ist da also der Präsident und wie ich sehr stolz auf seine Dorf. Wie bringt man also sein Dorf on the Map wenn es denn so klein und unbedeutend ist? Man macht es zur Landeshauptstadt!
Also wurden Millionen von CFAs in das Dorf gepumpt und riesige Strassen gebaut. Dazu wurde die Weltgrösste Kathedrale ”Notre Dame de la Paix” hingestellt. Jetzt muss man sich mal vorstellen dass es alles viel zu groß für dieses Dorf ist und eigentlich alles krass unwirklich wirkt. Das is ungefähr so wenn man sagen würde : “Markt Schwaben is jetzt Landeshauptstadt und da muss ein Flughafen hin und die brauchen ein eigenes U-Bahnnetz. Ach ja und stellts den Weltgrößten Maibaum auf!” leider wächst weder die Population noch sonst was.
Wir also mittendrin. Im Number One Motel on the Spot: Motel Hell..äähh Motel Shell.
Warum wirs umgetauft haben und nach der ersten Nacht das Hotel gewechselt haben sag ich jetzt einfach mal nicht und überlass es eurer Fantasie. Nur soviel sei gesagt :”Man war auch im Einzelzimmer nicht allein. Es waren viele kleine Freunde da”
Der Workshop im Lycee Mami Adjoua wollte irgendwie auch ned so recht gehen. Die Schüler hatten mehr Bock zu representen als irgendwas zu schreiben. Anstrengend, ging aber auch vorbei.
Mittags kurzer Break zur Weltgrößten Kathedrale am Weltunnötigsten Platz.
Und so schaut der Rekless jetzad aus.
SO jetzad bin ich erstmal raus und sag Servus wir fliegen jetzt weiter nach Dakar und sind schon traurig dass es jetzt dem Ende zugeht. Beste Greetze und wie gsagt für alle Infos und Zusatzstuff wie Bilder und alles gehts auf : Music is the Language
Bleibts koid
Der Rekless
Babi Germany c’est le meme Gloki
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Ja fohi mogo, ein Traum wars!
Gestern haben wir den bisher freshesten Tag gehabt und mit Nash (meines erachtens eine der besten Rapperinnen die ich seit langem, wenn nicht seit jeher, gesehen hab), Nocc Dyl, Kairy und Ben so ein fettes Ding aufgenommen. Haben jetzt alle Spuren mitgenommen und wenn ich daheim bin mach ich mich gleich ans mischen. Trop fort wirds auf jeden Fall. Wir haben auch von Nash ein wenig Nushy gelernt, das ist so der Strassenslang von Abidjan. Eine Mischung aus Französisch und allen möglichen verschiedenen Dialekten. On va djafoule heisst zum Beispiel es wird geil:) und des wird der Track auf jeden Fall. Ich sollte vielleicht noch erzählen wie es überhaupt zur Zusammenarbeit gekommen ist.
Das Goethe Institut Abidjan hat am Samstag eine Art Austauschprogramm organisiert bei dem wir so ziemlich die Creme de la Creme der Ivoirischen Rap und Reaggea Gruppen kennenlernen konnten. Wir haben uns erstmal alle mit nem kleinen Track vorgestellt und danach zusammen gegessen und gelabert. Der Vibe war echt wahnsinn. Es war einfach wie früher auf ner Jam. Alle sind mit dem selben Feuer dabei. Dass haben wir auch gleich genutzt und haben nen Track gemacht direkt an Ort und Stelle. Zobeley Jones hat Gitarre eingespielt und eeeendsviele Rapper haben drauf gerappt. Unter anderem Rage MAN, Gabba50 und Nocc Dyl. Die Gabba Jungs sind grad die upcoming Rapstars hier in Abidjan und zudem echt gute Rapper. Was ihr da alles zu hören bekommen werdet is da Shizznit!
Am Abend gab es dann großes Spectacle Hip Hop im Innenhof vom Goehte Institut. Hammer wars. Hat ein wenig gedauert bis die Crowd warm geworden ist, aber dann wars koidest:
Wir waren in der Mitte dran und die haben fett mit uns gefeiert. Für mich wars echt ein unglaublicher Abend und die anderen denken bestimmt genauso. Tja aber leider ist die Gitarre vom Mr. Jones runtergefallen und jetzt ist der Tonabnehmer kaputt. Deshalb ist der auch gerade auf der abenteuerlichen Suche nach nem neuen und fährt durch die Stadt während wir alle im klimatisierten Internet Raum vom Institut sitzen und Bloggen oder Mailen oder wat auch immer. Oida Oida Oida der Tag gestern wird mir auf jeden noch sehr lang im Kopf bleiben.
Hier noch die Posse mit denen wir den Track gemacht haben:
Ben – Nocc Dyl – Roger – Nash – Rekless – Kairy

Prends mon gbo und bis nächstes mal.
Rekless bramogo
Endlich wieder Internet jetzt in der Cote d’Ivoire
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Wesh Coisins et Cuisines,
fertig issa der Rekless. Heute den halben Tag im Bett geflackt, beim Arzt gewesen und sich nicht so richtig gut gefühlt. Dabei war der morgentliche Workshop großartig. Die Schüler haben so freshe Lieder geschrieben…ach ne moment ich muss ja soo viel noch nachholen auch.
Also wir haben ja Toge verlassen und sind nach Benin gefahren. Dort waren wir dann mit Ardiess, einer bekanntn Beniner Rap Gruppe im Lycee Behanzin in Porto Novo. War Sehr nice…ausser der Sound auf der Bühne der war schlimm. Da hat dann so ganz auf strange der Deutsche Botschafter was erzählt von der Deutschen Kultur und was weiss ich ned alles, dabei hatte der uns ja noch nicht mal gesehen geschweige denn gesprochen. Wir wurden jedoch als fähiger Kulturexport angepriesen….natürlich nicht wörtlich sondern halt so im Politik Style. Deshalb gibts da auch unsere Hymne im Teaser:)
hier paar Eindrücke von Behanzin:
Roger represented..kennste nisch??!!!
Rekless und Roger in Coutunou:
Danach kam ein schweres Kapitel. Der Abschied von Ute und Djiby. Die beiden hatten sich so rührend um uns gekümmert in der Zeit wo wir in Togo und Benin waren, es war echt ein Traum. Große Verabschiedung gabs dann vorm Hotel und schwupps waren wir auch schon im Flieger und aufm Weg nach Abidjan in der Cote d’Ivoire. Da sitz ich auch jetzt und werde immer müder. Deshalb gibts jetz nur ein paar Bilder und Morgen oder so schreib ich Texte auch noch. Beste Greetze meine Freind.
Salam und bleibts ma koid
Rekless
Teaser fuer Trailer Online :)
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So jetzt ist die Haelfte der Tour rum und auf dieser Tastatur gibts keine Umlaute. Ich hatte bis jetzt auch noch keine Zeit weitere Bilder reinszustellen und hole des jetzt dafuer mit dem Trailer nach. So bekommt ihr einen kleinen Eindruck von dem was wir hier so erleben. Wir haben des zwar nur auf so nem muelligen Billoprogramm geschnitten aber is trotzdem geil. Watch it and see for yourselves
Lyceé 2 fevrier rockt alles!
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Da issa wieder der Rekeless. Jetzt waren wir zwei Tage in Kpalimé und haben dort geworkshopped (Oh Gott hier im Goethe Institut darf keiner diese komische Wortkreation lesen;)) und auch ein Konzert gegeben. War sehr schön und vor allem vom Umfeld her noch ein bissl mehr Afrika als hier in Lomé. Kpalime ist etwas kleiner und liegt ein paar hundert Meter höher. Die Vegetation ist anders und das Hotel hatte auch einen anderen Standard. Lustig wars auf jeden Fall. Der Stefan, seines Zeichens Gitarrist von Herbert Grönemeyer und Fotograf mit einer guten Kamera die gute Bilder macht…..nein natürlich macht der Fotograf die guten Bilder und nicht die Kamera. Ist jetzt sowieso egal im Moment weil viel wichtiger ist, dass es einen neuen Action Superstar gibt. Und was hat dass jetzt mit Stefan zu tun fragt ihr? Es ist : Zobeley Jones der Abenteurer. In seinem ersten Kinostreifen geht es um die Unmöglichkeit Butter in dreieckiger Form zu kaufen und um die Besonderheiten der afrikanischen Kommunikation.
Aber nun zum Arbeitsteil unseres Ausfluges. Ne halt davor muss noch Respekt an das Lycee 2 fevrier gegeben werden. Die Schüler dort waren von ihren Lehrern so gut auf den Workshop vorbereitet worden, dass die meissten schon Texte geschrieben hatten. Es gab auch ein paar wahnsinnig gute unter ihnen. Zwei haben dann noch nen Battle auf französisch gemacht und der hattt es echt in sich. Auf viedeo ist der auch gebannt worden und in irgendeiner Form werdet ihr den schon zu sehen bekommen. Hier mal ein kleiner Blick ins Konzert am Lycee 2 fevrier:
In Kpalimé war aber auch einiges los. Dort waren sogar einige Deutsche und Franzosen zum Konzert gekommen die uns auch ein bisschen von ihrem Auftrag erzählt haben. Die meissten machen gerade ihr freiwilliges soziales Jahr. Bissl Angst haben wir gekriegt als sie erzählt haben dass sie seit zwei Monaten erst da sind und manche schon dreimal Malaria hatten, Typhus und andere Krankheiten. Ich bin ja ein Schisser vor dem Herrn wenns um so was geht aber die Jungs und Mädels haben in keiner Sekunde dran gedacht klein beizugeben. Da muss ich mal echt respektvoll mein hypochonderhaupt senken und sagen : “Machts weidda so Buam und Madln!”
Der Workshop hat echt Spass gemacht und einige der Schüler hatten nicht nur gute Ideen für Texte, sondern haben diese auch in einer echten Performance aufgeführt.
Und so sah es dann am Abend aus in Kpalimé:
Und jetzt das aaaaaaaaaaallergeilste : Vierhundert Menschen in Kpalimé, Togo, Westafrika schreien “Bam Oida, Fix Oida” wers nicht gesehen hat wirds nicht glauben. Es klang so fresh. Daniel du wärst abgebrochen und fürn Niko haben wirs extra gemacht! Haha. Tja ich sitz jetzad wieder im Goehte mit meinem Bubu und bin schon gerade für einen afrikanischen Schüler gehalten worden. Yeah the Motherland has got me back:)
Heute Abend ist dann unser AbschlussKonzert hier open Air im Goehte Institut. In einer Stunde gehts los und auch hoffentlich ab. Beste Greetz nach Hause an Mama, Caro, Papa, Naomi, Marcel, Nelson, Jonas..oh Gott wenn ich so weitermache dann wirds ja ewig lang….Grüß euch alle auf jeden Fall;)
Salam
Der Rekeless aka der Dimerek aka “ja dass ist meins, ja dass auch..die Pommes zu mir….nein da kommt keiner mehr”:)
Lomé is going crazy
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Erstamal die Crew vorstellen:
(v.l.)Werner Nowitzky (Music is the Language /Chef de Groupe
), Roger der eine, Tibi der Retter, Roger der andere, Sarah die bessere Hälfte vom einen Roger und Ute vom Goethe Institut in Lomé am Strand in Aneho. Atlantic Waves are Killer!!
Aber einer fehlt, und zwar der Stefan Zobeley unser Gitarrero. So sieht er aus:
Wahaaahnsinn! Jetzt sind wir seid vier Tagen hier und haben uns fast schon eingelebt. Die Tagesabläufe sind bis jetzt sehr ähnlich. Früh aufstehen, dann in die Schule fahren und einen Workshop halten für drei Stunden, dann gibts was zum Essen und man kann sich kurz ausruhen. Am Abend geben wir dann schön Konzert in der jeweiligen Schule. Dass klingt jetzt recht unspektakulär, but the Reality is Rockin’!
Gestern war ja unser erster Workshop an der Saint Joseph Schule. Dass dies eine Privatschule ist hat man ziemlich schnell gemerkt. Die Schüler waren in Schuluniformen, aber an den Schuhen hat man gemerkt dass sie besser verdienende Eltern haben. Ich hatt schon ein mulmiges Gefühl als wir da vorne standen und es hieß : So jetzt gehts los!
Was dann aber passiert ist hätte ich mir nie erwartet. Die Jungs und Mädels sind abgegangen bei unseren ersten Songs und komplett ausgeflippt. Manche haben eh schon selbst Texte geschrieben und das hat man dann auch gemerkt als es zum Workshop-Teil kam. Pity One war einer von den absoluten Rockern von Poplocking bis zum “Ich bin gesund”-Song. Bei fast vierzig Grad is man da so dermassen am schwitzen dass alles zu spät ist. Ich komm mir auch so vor als würd ich eher Melanin ausschwitzen als aufbauen. Jetzt seh ich eher grau aus. Aber egal. Die Erfahrung ist jetzt schon der Wahnsinn, oder wie wir eben sagen Wahaaaansinn. Da wir selten die Möglichkeit haben ans Netz zu gehen, wird der Blog auch unregelmässig gefüllt werden, ihr habt aber die Möglichkeit unter : www.musicisthelanguage.co.nz
alle aktuellen Workshopbilder zu sehen. Wir sind jetzt noch in Lomé für ein Konzert heute abend, und dann gehts los nach Kpalimé für weitere Workshops. Am Freitag ist dann unser Abschiedskonzert hier am Goethe Institut in Lomé. Von da ab geht es weiter nach Benin.
Es ist schon anstrengend, aber es ist ein Traum. Ich versteh echt jeden Tag mehr von dem was hier passiert und warum es passiert. Ich hab mir auch dank Tibi mein erstes Bubu gekauft. Da send ich später auch mal ein Foto. Bis dahin sag ich Salam und bleibts ma koiiiiid!!!! Jetzt gehts bei uns eh gleich wieder los zum Konzert und wenns so wird wie heute morgen der Workshop dann flip ich komplett aus. Ach des hab ich ja total unterschlagen bis jetzt. Wir kommen ja gerade von einem Überkrassen Workshop mit komplett freshen Mcs und Mcinnen (Wortneukreation von Rekless, wers sagt zahlt drei Euro an die “Wenn ich groß bin mach ich Rap Foundation”). Da hab ich in der Pause Beatbox gemacht und zwei Jungs haben sich so fresh gebattlet dass es zu spät war. Vielleicht schaff ich des auch online zu stellen. Roger sitzt grad daneben und meint ich soll keine Romane schreiben…hat er ja recht..aber Isch weiheiss nischt wie soll isch aufhöchöööhren.. Ja den Witz checkt ihr jetzt noch nicht aber bald. Oiso jetzad aber wirklich.
Peace
Dimerek aka fast wie der Arafat



